Stand: 03/01/2018


Kleine Investitionen in Weinbaubetrieben

In der nachfolgenden Liste finden Sie die bei einer Antragstellung vorzulegenden Unterlagen (zum Teil als ausfüllbare Formulare gestaltet).
Die Nachweise (z. B. Einkommensteuerbescheide, Kostenangebote) können Sie als Kopien einreichen.
Falls sich bei der Antragsprüfung Unklarheiten ergeben, kann die Bewilligungsbehörde zusätzliche Unterlagen anfordern.

Antrag für kleine Investitionen in Weinbaubetrieben

1. Bei jedem Antrag erforderlich:



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vollständiger Antrag nach vorgegebenem Muster, von allen zeichnungsberechtigten Personen unterzeichnet


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Wirtschaftlichkeitsnachweis mit Vorhabenbeschreibung nach vorgegebenem Muster (als pdf-Datei). Zum Wirtschaftlichkeitsnachweis finden Sie hier Hinweise.


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Buchführung des zu fördernden Unternehmens (grundsätzlich der letzte Jahresabschluss) mit Testat und Unterschrift des Steuerberaters


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letzte 3 Einkommenssteuerbescheide aller Antragsteller und ihrer Ehegatten (ggf. sind Nichtveranlagungsbescheide vorzulegen)


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Bescheinigung der Umsatzerlöse mit Bestätigung durch Landwirtschaftskammer, landwirtschaftliche Buchstelle oder Steuerberater



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mindestens 3 Kostenangebote (mit Angabe von Nettokosten, Mehrwertsteuer, Bruttokosten) für den Investitionsgegenstand, falls mehrere Anbieter auf dem Markt vertreten sind. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen die Angebote eine Gültigkeit von mindestens 2 Monaten haben.


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„I. Meldung der Wein- und Traubenmostbestände und II. Meldung der oenologischen Verfahren" (grundsätzlich die von der zuständigen Stelle bestätigten Meldungen der letzten beiden Jahre)


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Formulare „Traubenernte- und Weinerzeugungsmeldung“ (grundsätzlich die von der zuständigen Stelle bestätigten Meldungen der letzten beiden Jahre)


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Bestätigung der Weinbaukartei führenden Stelle, dass der Antragsteller keine widerrechtliche Anpflanzungen bzw. ohne Genehmigung mit Reben bepflanzte Flächen bewirtschaftet


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Eigenfinanzierungsmittel-Nachweis mit Bankbestätigung über die ins Förderverfahren einzubringenden Guthaben etc.
Summenblatt Weinbaukartei als Nachweis, dass die Mindestgröße nach § 1 Abs. des Gesetzes über die Alterssicherung erreicht wird.

2. Bei bestimmten Anträgen zusätzlich erforderlich:


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Kreditbereitschaftserklärung der Hausbank

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Gesellschaftsvertrag für das Unternehmen

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Geschäftsführer-Vollmacht (falls eine juristische Person den Antrag stellt)


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Pacht- bzw. Mietvertrag (bei geschlossener Pachtung von Hofstelle und Betriebsflächen, bei Pachtung eines Gesellschaftsanteils oder bei Anmietung eines Wirtschaftsgebäudes)
Nachweis der beschäftigten Personen des Antrag stellenden Unternehmens (erforderlich, wenn > 250 Beschäftigte und > 50 Mio. € Umsatz oder > 43 Mio. € Jahresbilanzsumme)

Bei den drei letztgenannten Verträgen muss die Restvertragslaufzeit ab dem Antragsdatum grundsätzlich mindestens 5 Jahre betragen.





Stefan.Raesch@dlr.rlp.de     www.DLR-Mosel.rlp.de drucken nach oben