Wirtschaftlichkeit der Mutterkuhhaltung

Stand: 08/24/2010
Autor: Detlef Groß, DLR Westerwald-Osteifel


Nach der Agrarreform und der Entkoppelung der Mutterkuhprämien muss die Mutterkuhhaltung ihre Kosten alleine aus dem Verkauf von Absetzern und Altkuh decken. Im vorliegenden Berechnungstableau wird dies dargestellt.


In der Excel-Anwendung/im pdf-Formular werden Eingaben nur in den grau/hellblau hinterlegten Feldern erwartet, in den anderen Feldern stehen Formeln. (Achtung, diese sind aber in der Excel-Anwendung nicht geschützt!) Somit kann man mit betriebsindividuellen Zahlen die Wirtschaftlichkeit der eigenen Mutterkuhhaltung berechnen.
Einzugeben sind verkaufte Tiere je Kuh und Jahr, Verkaufsgewichte und Kilo-Preise, Bestandsergänzungs-, Einstreu- und Futterkosten. Der Einsatz eines Deckbullen und seine Kosten sind auf die Kühe umzulegen, in den Rubriken Tierarzt sind auch Medikamenten- und Impfkosten zu erfassen.Bei Maschinen ist auch an Futterverteilung, Einstreu und Wassertransporte zu denken. Letzteres zählt zwar nach der Systematik zu den Kosten der Arbeisterledigung, im Tableau ist dort aber nur die geleistete Arbeitszeit mit Lohnanspruch einzutragen. Bei den Stallkosten sind auch Anschaffungskosten für Korrals und Behandlungsstände zu berücksichtigen.

Kosten der Weidezäune zählen zu den
Grundfutterkosten.
Große, arrondierte Weiden sparen Arbeitszeit.
Behandlungsstände kosten Geld, sparen
aber Arbeitszeit und vermeiden schwere Unfälle.
Absetzererlöse bestimmen entscheidend die Wirtschaftlichkeit.
Auch der Deckbulle verursacht Kosten.Deckbullenkosten sind auf die Zahl der Kühe
umzulegen.
Auch hängige Flächen lassen sich mit
Mutterkühen gut nutzen.
Weidehaltung ist Standard.
Die Wasserversorgung bereitet im Sommer unterschiedlich viel Arbeit.Um schwarze Zahlen zu schreiben, muss
man sich ganz schön strecken.

Excel-Anwendung
ausfüllbares pdf-Formular
Mindestvoraussetzung
Excel XP / 2003
acrobat reader 7.x
acrobat reader
DBMUKUH07.pdf
kostenloser Download
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